Archiv für September 2009

Kritik des Hedonismus

Spaß beiseite
Ein Text von Friederieke van der Schulen der sich die Frage stellt welchen Sinn Hedonismus als politisches Konzept hat.


„»Warum ich hier bin? Na, für die internationale Vereinigung des Hedonismus … nicht gegen Deutschland … mehr für die Feierei und so«.
Der junge Mann grinst in die Spiegel-TV-Kamera und tanzt, mehr oder minder motiviert, von dannen.
Doch auch die fragenden Spiegel-TV-Reporter können zufrieden sein, haben sie doch auch auf der antinationalen Parade des »…ums Ganze Bündnis« am 23.05. endlich einen ausreichend verwirrten Quoten-Deppen für ihre Video-Berichterstattung gefunden. Unabhängig davon, ob dies tatsächlich eine ernst gemeinte Antwort war, oder doch eher der neuste Akt subversiver Medien-Guerilla sein sollte, steht es doch symptomatisch für die potenzielle Inhaltslosigkeit des Konzepts »Hedonismus«.“
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via Hate Magazin

Ultrnx!!!!

Also so schlecht muss das Wochenende in der Provinz gar nicht werden. Soeben habe ich erfahren das Ultrnx im Stadtgarten in Erfurt spielen werden. Die Beiden wollte ich schon länger mal sehen da ich auf das frische Abgeholze stehe. Einen Flyer scheint es nicht zu geben. (scheint in erfurt irgendwie gang und gebe zu sein bei geilen acts. wenn man dann veranstalter fragt, bekommt man meist die antwort: „die sind so bekannt, da muss ich keine flyer drucken, die haben doch myspace und da guckt jeder drauf.(das dann meistens doch nur 50-100 leute kommen kratzt meist etwas am ego der veranstalter))

20 Uhr live @ SG – Club

Hier hab ich noch den richtig fetten Digitalism Remix. Presst euch das und kommt in den Stadtgarten!!!!!

Ultrnx Myspace

Der Tante Renate und Knarf Rellöm

Für alle Feierwilligen die schon am Donnerstag mit dem Wochenende beginnen habe ich noch einen Geheimtipp.
Der Tante Renate und Knarf Rellöm von Audiolith spielen am Donnerstag, dem 01. Oktober im Rosenkeller in Jena. Ich kann zu beiden Acts nicht viel sagen, ausser das ich die Musik gerne am Morgen von CD höre und gute Laune bekomme wenn ich dazu zwitschern kann, da ich beide noch nicht live gesehen habe. Also ich denke das ist eher was um mit Freunden auf ein Bier wegzugehen als ein exzessives Wochenende zu beginnen.

Internetseite des Tages…

… ist die Incredibox. Viel Spaß beim Musik machen!

http://www.incredibox.fr/

… es ist Deutschland hier!

Ich bin gerade krank, liege mit einer Mittelohrentzündung im Bett, gehe mal wieder nicht auf Arbeit und schaue mir zahlreiche Blogs an und gucke mir bei Youtube diese witzigen Videos an die man so zur Wahl findet.
Einen wundervollen Werbespot für die FDP strahle ich auf meinem Blog aus!

ausserdem zu Empfehlen: Der Aussenminister redet von „the Aufschwung is da“.

Humantraffic malt und kleistert zauberhafte Liebesgeständnisse.

Eine passende Antwort zu dem ekligen Text der Frankfurter und Kölner „Ums Ganze“ Gruppen „Gegen Deutschland helfen keine Gedichte“ hat die Gruppe sinistra einen fast sehr guten Text verfasst.

„Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…
[Wie Autonome Antinationalisten den Schlussstrich unter die deutsche Geschichte ziehen wollen]

Als vor zwanzig Jahren wieder zusammenwuchs, was zusammengehörte und sich die Deutschen der letzten verhassten Erinnerungen an die Schmach des verlorenen Krieges endlich entledigen konnten – die Mauer fiel, der Russ’ und Ami gingen heim –, begaben sich die Deutschen auf die Straßen um zu feiern, erst das einig’ Vaterland, dann sich selbst – man war ja jetzt auch Weltmeister –, um schließlich im ganzen Land und insbesondere in den immer hässlicher blühenden Landschaften Undeutsches zu jagen. Der johlende Volksmob vor den brennenden Asylbewerber_innenheimen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, die flächendeckend sich ausbreitenden »national befreiten Zonen« und No-Go-Areas für Menschen nicht-arischen Aussehens und die immer offenere Artikulation rassistischer und antisemitischer Meinungen zeigten schlaglichtartig, welche Abgründe sich hinter der biederen Fassade Nachkriegsdeutschlands auftaten. Zumindest dem klügeren Teil der deutschen Linken blieb die unbequeme Tatsache nicht verborgen, dass das »einfache Volk«, das lange Zeit als Hoffnungsträger für revolutionäre Träume gehandelt wurde, auf der anderen Seite der Barrikade steht und eine auf Emanzipation gerichtete Politik die deutsche Bevölkerung nicht zur Verbündeten hat, sondern notwendig gegen die Mehrheit in diesem Land gerichtet sein muss. Auch Antifaschismus hieß nun nicht mehr einfach, den Kampf gegen isolierte Nazistrukturen zu führen, sondern sich bewusst zu machen, welche gesellschaftlichen Verhältnisse es den Nazis ermöglichen, sich in der deutschen Mehrheitsbevölkerung immer öfter wie die Fische im Wasser bewegen zu können und mancherorts als ausführendes Organ und zur klammheimlichen Freude einer stillschweigenden Mehrheit die ungeliebten Nicht-Deutschen zu drangsalieren und einzuschüchtern. (mehr)

Nebenbei hab ich dann noch mitbekommen das meine Sweetmuff Schildkroete, für mich der bisherige Vater des Bloggens, seinen Blogsport Blog aufgegeben hat und einen neuen Blog auf Blogsport.eu gebastelt hat. Succesless heißt der Spaß nun und kann hier bewundert, gedisst oder als herbstliche Wichsvorlage benutzt werden. Ich freu mich schon auf kommende Einträge und hoffentlich wie vor circa einem Jahr mehr gemeinsame Exzesse!!!

Ezesse sind auch ein gutes Stichwort um für kommdende Parties Werbung zu machen. An diesem Wochenende werd ich wohl nicht feieren gehen. Ich versuche meine Erkältung loszuwerden und eventuell meine Wohnung umzugestalten. Trotzdem gibt es ein paar nette Ausgehtipps.

Freitag ist im Centrum in Erfurt mal wieder eine „Cool Dixon Club“ Party, dieses Mal sogar ein Geburtstag.

Die Sweatbox Crew macht im Göttinger Theaterkeller einen Rave gegen Deutschland und seine Freunde unter dem Motto „Wenn ihr schlaft feiern wir, wenn ihr feiert schlafen wir“

Von mehr Parties weiß ich leider nicht zu berichten, aber ihr könnt gerne in der Kommentaspalte ergänzen.

Am Wochende feiern ja auch die Deutschen sich selbst und das was sie gemeinsam geschafft haben…

Glcklicherweise gibt es dazu mehrere Gegenaktivitäten. Zum einen wäre da die „No Love for the Nation“ Demonstration in Saarbrücken zu erwähnen und zum anderen die „Still not loving Germany“ Demo in Leipzig.

Für zweiteres gibt es in Thüringen eine Infoveranstaltung, wo man sich zum 3.Oktober berieseln lassen kann und mit Sicherheit mit den Referenten in Diskussion treten kann.

In Erfurt ist am 5.10. um 19.00 Uhr eine Infoveranstaltung im Filler (Schillerstr. 44), das ist das Büro von Verdi, gegenüber des alten Innenminesteriums, wo öfter coole Parties stattgefunden haben oder die Polyfantasiawoche seine Heimat fand.


Nun werde ich meine Links aktualisieren. Ihr werdet sehen…

Herzlichen Glückwunsch!!!

Auf Grund dessen, dass ich auch ein großer Freund von Diebstahl und Schwarzfahren bin möchte ich drei Menschen gratulieren die es am letzten Freitag geschafft haben aus dem Knast wegen dieser Delikte abzuhauen!!!

Untenstehend ein Text den ich bei Indymedia gefunden habe.

„Am letzten Wochenende im September schafften es drei Gefangene, welche in der Berliner Haftanstalt Hakenfelde in Heiligensee eingesperrt waren, zu fliehen. Am Freitag floh einer, der wegen des Nichtbezahlens einer Geldstrafe in Höhe von 390 Euro 26 Tage hinter Gittern verbringen sollte. Nur wenige Stunden später flohen zwei Inhaftierte, die ebenfalls wegen nicht bezahlten Geldstrafen einsassen, die sie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Diebstahl bekommen hatten und diese nicht bezahlen wollten oder konnten. Sie hätten 40 beziehungsweise 58 Tage absitzen sollen.
Der Knast in Hakenfelde hat geringe Sicherheitsvorkehrungen, da es sich um eine Einrichtung des offenen Vollzugs handelt, die Gefangenen können sich auf dem Gelände bewegen und es gibt „nur“ einen Zaun. Damit soll die Selbstdisziplinierung und -kontrolle, sowie die soziale Kontrolle forciert werden.
Außerdem versuchte am Freitag ein Gefangener aus dem Amtsgericht Moabit zu fliehen, indem er aus einem Fenster kletterte. Dabei aber 10 Meter in die Tiefe stürzte und sich schwer verletzte.

Wir begrüßen es, wenn Gefangene den Mut und die Entschlossenheit besitzen und sich ihrem zwangsweisen Aufenthalt hinter den grauen Mauern entziehen, indem sie die Möglichkeit zur Flucht ergreifen. Knäste, und alle anderen Zwangsanstalten, stellen keine Lösung für die Probleme, die aus der gegenwärtigen Organisierung der Gesellschaft entstehen und Menschen dazu zwingen eingesperrt zu sein, dar und gehören deshalb abgeschafft. Knast bedeuten immer Leid, Trauer, Freiheitsentzug, Entfernung von Angehörigen und FreundInnen und bekämpft nur die Symptome und nicht die Ursachen, die die Gesellschaft produziert. Die Abschaffung der Knäste kann nur im Prozess des Umstürzens dieser Gesellschaft und auf dem Weg zu einer befreiten Gesellschaft geschehen.“

geschrieben von ABC

Ladendiebe und Schwarzfahrer, Wir werden immer mehr!

Geburtstag und Schurkendisco!!!

Am Freitag feiere ich meinen Geburtstag mit meiner Famillie nachträglich. Dazu will ich selber kochen. Heute kaufe ich alle Zutaten ein. Als Appetitshappen gibt es auf einem kleinen Teller jeweils eine Scheibe Tomate, eine Scheibe Limette und eine Scheibe Mozarella mit einem Schlückchen Olivenöl und einem Tropfen Honig. Als Vorspeise wird es eine klare Suppe geben. Zum Hauptgang habe ich vor einen Gänsebraten zu servieren. Mit Thüringer Klößen, mit kleinen gerösteten Brotstückchen drinnen und dazu leckeren Rotkohl. Zur Nachspeise gibt es eine, auch selbstgemachte, Schwarzwälderkirschtorte.
Ich freu mich schon wie wild darauf alles einkaufen zu können, alles zu kochen und dann zu servieren!

D.I.Y. ist die Devise!

Samstag gehts dann mal wieder nach Göttingen. Denke mal das ich schon am frühen Abend hinfahren werde. Noch was gutes essen und dann zur Schurkendisco. Das sollte gut werden.

Ira und Rampue auf Blogsport

… für alle die im Dorf bleiben habe ich noch ein paar nette Veranstaltungstipps.

Samstag, Wolkramshausen Schacht, mit Kalabrese!

oder nach Allstedt zum Jet Lag. Dort gibt es vier riesige Flugzeughangars in denen derbst gefeiert wird.

erfurt

Mit der angekündigten Indietronic Party in der Erfurter Uni war die Messlatte für das Wochenende zugegebenermassen sehr sehr hoch angesetzt. Das trotzdem die Party der absolute Burner war und das Wochenende mit einem endgeilfetten Openair im Maisfeld endete war niemals abzusehen. Ich wollte zwar nach Berlin was dann aber aus irgendwelchen Gründen nicht funktionierte… Wie dem auch sein mag.
Also, am Freitag begann mein Wochenende mit einem Weg ins Krankenhaus um dort einen Krankenschein zu organisieren. Eigentlich dachte ich das man mich vielleicht bis Montag oder Dienstag krankschreibt, aber der Arzt war sich sicher das ich ein paar Tage mehr frei haben sollte. Also wurde ich nun vom 18. September bis zum 28. September krankgeschrieben. Geil! Ganze 10 Tage. Jetzt hieß es nur noch Freunden davon zu berichten, Sachen packen, nach Erfurt fahren, Parfüm und Schuhe (die im Endeffekt nicht richtig passten, weil der Rechte in der 43 und der Linke in der 42 war) im Wert von 200 Euro klauen, Freundin damit überraschen, Essen gehen und frisch für den Abend machen.
Ich musste nun nur noch abwägen zwischen „mal wieder dolle abschießen, mit allem drum und dran und dann total verspult nach Berlin fahren“ oder „mal wieder die Kamera auf eine Party mitnehmen, ein paar Bier und Cocktails trinken und gesittet in die Hauptstadt kommen“. Ich entschied mich für das Zweite, was dann allerdings doch nicht so richtig klappte und ich beide Varianten der Abendgestaltung miteinander verknüpfte.
Gegen halb Elf waren wir bei der Party. Kein Mensch war da. Wir waren die Ersten, obwohl das ganze Spektakel doch schon um 21.00 Uhr beginnen sollte. Ich nutzte die Zeit bis zu Beginn der Party um die (bis zu dem Zeitpunkt sehr saubere) Toilette zu benutzen, ein Schwätzchen mit alten Bekannten zu halten und mir den Laden anzuschauen. Ich kannte das Unikum nur von einer Hardcore Show der italienischen Band „To Kill“, für die ich dort mal vor schätzungsweise vier Jahren Fotos machte. Ich hatte den Schuppen ziemlich penibel in Erinnerung. Das Publikum war ziemlich scheiße und alles war total steril, man hätte ein Krankenhausbett reinstellen können. Zu meinem Erfreuen war es nicht so. Die Lightshow die schon vor den Acts angestellt war, machte mich schon jetzt irre. Ein riesiges Stroboskop hinter der Bühne und viele bunte Scheinwerfer die auf eine Discokugel leuchteten und den Raum dennoch in einer anonymen Dunkelheit beließen waren wundervoll konstruiert. Großes Lob!!! Außerdem versuchte ich mich im Snowboard fahren, das ein Kollege von Progressiv dabei hatte, der einen Merchstand organisierte.

Der erste Act war Escape Hawaii. Hab ich zum ersten Mal gesehen und war ziemlich überrascht. Ich kannte die Musik von Myspace oder Demos und war immer fest der Überzeugung das es eine mehrköpfige Band ist. Dabei besteht Escape Hawaii aus lediglich einer Person. Desto größer die Überraschung! Ziemlich fettes 8Bit Geschnitzel, ein Frittenbude Remix, den jeder mitsingen konnte, und meiner Meinung nach zu langen Pausen zwischen den Tracks. Richtig fette!!!

Wer den guten Herrn noch nicht kennt, sollte ihn sich auf jeden Fall mal anhören bzw. wenigstens mal seine Myspace Seite anschauen.

Escape Hawaii – What a nice Collection

Escape Hawaii Myspace

Nun gab es zwischen Escape Hawaii und dem nächsten Act wieder eine längere Pause und ich nutzte diese um einen saftigen Grasdübel zu rauchen und mir Getränke zu bestellen. Joint, Sex on the Beach, Wodka-Partisan und Desperados sorgten für lustige Situationen.
Der nächste Act war das Killerkommando „One Foot in da Rave“ bestehend aus Rampue und Torsun. Die beiden gaben hartes Technogeknüppel auf die Ohren und ließen es wirklich mächtig krachen. Zu bemängeln ist nur das es ab und an mal kurz stockte und die Musik für einen Augenblick stehenblieb, was aber nicht sonderlich tragisch ist. Bei einem meiner derzeitigen Lieblingstracks (freundliches Feuer Remix) musste ich dann die Kamera in Sicherheit bringen, da ich sie sonst irgendwo dagegengeschmissen hätte. Geiler Song, den man sich kostenlos auf der Myspace Seite anhören kann.

Myspace 1 Foot in da Rave


Ein riesiges Sorry für die beschissenen Fotos. Vorallem tut mir das für das Captain Capa Tagebuch leid… nächstes Mal wirds was!

von dem Open Air im Maislabyrinth wird es morgen was geben!