Archiv Seite 2

Wolke, dOp und die größte Polonaise Thüringens!

Das war ne Feierei. Der Shit steckte mir noch bis gestern in den Knochen und im Bauch, aber für das nächste Mal Wolke bin ich motiviert!

Ich soll auch mit drauf sein^^

Ein Jahr ohne Haider! Feierei!

Mit neun Tagen Verspätung feier ich nun auf meinem Blog das einjährige Jubiläum des Todes vom widerlichen Rechtspopulisten aus Österreich, Jörg Haider. Am 11. Oktober verstarb Haider in seiner Karre im Suff.

via

KIZ – Straight outta Kärnten

PS: ich habe Jörg Haider den Alkohol in den Alkohol geschüttet!

Destille Nordhausen

Auf Indymedia wurde vor ein paar Tagen ein Text gebloggt der sich unter anderem kritisch mit der Destille in Nordhausen beschäftigt. Dieses Pamphlet wurde vermutlich von Menschen aus den Gruppen „antifa nordhausen“, „infocafe egal nordhausen“ und „radium 11 nordhausen“ verfasst. Ich möchte ihn hier unkommentiert zeigen.

„In Provinz-Regionen, wie Nord-Thüringen, ist meist der (Selbst-)Schutz vor gewalttätigen Angriffen und rassistisch und antisemitisch motivierten Übergriffen Anlass, sich in einer antifaschistischen Gruppe bzw. einem antifaschistischen Zusammenhang zu organisieren. Eine organisierte politische Arbeit spielt dabei meist eine untergeordnete bzw. gar keine Rolle. Es geht vor allem zuallererst um die immer wiederkehrende Auseinandersetzung mit gewaltbereiten extrem Rechten, aus dem Spektrum der »freien Kameradschaften«, den sich selbst bezeichnenden »Autonomen Nationalisten« und den lose bis gar nicht organisierten (sich selbst bezeichnenden) »Nationalen Sozialisten«, rechten Fußball-Hools und denen, die einer rechten, rassistischen und antisemitischen Ideologie anhängen. Daran wird sich orientiert und politisiert.

Bleibt eine Gruppe/ein Zusammenhang über längere Zeit bestehen, so widmen sie sich auch anderen Politikfeldern. Ein Schwerpunkt liegt dabei meist auf selbst-bestimmten und -verwalteten Freiräumen. -bzw. sollte er darauf liegen.- Da wo Freiräume bestehen, entwickelt sich allmählich eine dazugehörige Infrastruktur von Infoläden, Kneipen und Treffpunkten. Die Existenz solcher Freiräume war und ist für die politische Arbeit von antifaschistischen und linken bis hin zu linksradikalen Menschen von großer Bedeutung. Dort, wo Freiräume und Treffpunkte fehlen, haben es antifaschistische Gruppen/Zusammenhänge/Menschen erheblich schwerer sich zu organisieren, zu agieren und sich zu bewegen. Zwar stellen solche Freiräume und Treffpunkte ein beliebtes Angriffsziel für die extrem Rechten dar, doch schweißen Angriffe die Betroffenen zusammen und stärken ihren Organisierungsgrad und dessen Agieren. Mitunter, und gewünschter Effekt, gelingt es aus der Defensivposition herauszukommen und durch entschlossenes Auftreten den gewaltbereiten und extrem Rechten die Plätze und Räume zu nehmen, sie zu bekämpfen.

Werden aber, wie im Fall der »Destille« Nordhausen, Freiräume, in denen bisher extrem Rechte keinen Zutritt hatten bzw. bekamen, durch ihre Besitzer »entpolitisiert« setzt ein Effekt ein, der nicht geduldet und nicht hingenommen werden kann. Seit Wochen häufen sich die Beobachtungen und Berichte, dass extrem Rechten Einlass gewährt wird und sie ungehindert, durch Aussagen des Personals und der Betreiber/Besitzer, ihre Getränke zu sich nehmen können. Sollte es dann dazu kommen, dass die Betreiber/Besitzer bzw. das Personal auf die Personen angesprochen werden, dann wird beschwichtigend abgewunken: »Wir haben mit Politik nichts im Sinn.« oder »Die wollen auch nur ihr Bier trinken und wenn dir/euch das nicht passt kannst du/könnt ihr ja gehen!« oder »Ihr Linken könnt ja auch hier trinken.«. Mitunter geht es sogar soweit, dass wenn engagierte AntifaschistInnen die extrem Rechten am Zutritt hindern wollen, sie gar nach draußen befördern wollen, sie Hausverbot ausgesprochen bekommen oder ihnen mit Polizei gedroht wird. Sicher, die Besitzer bzw. Betreiber der »Destille« sind in keinerlei politischen – gar antifaschistischen Zusammenhängen engagiert. Doch der Club stellte seit Jahren einen Ort dar, wo eben extrem Rechte keinen Zugang bekamen, wo Hardcore-/Punkkonzerte stattfinden konnte, wo es Reggae-/Drum&Bass-Parties gab, wo antifaschistische, alternative und linke Menschen feiern konnten. Die »Destille« lebte unter anderem von selbstorganisierten Konzerten und Parties und außerhalb solcher Events von dem dazugehörigen Publikum. Freiräume sind in Provinz-Regionen, wie Nord-Thüringen, eine Seltenheit. Wenn dann Gespräche mit Betreibern/Besitzern an deren Ignoranz und Arroganz scheitern, dann wird es Zeit für ein Umdenken und Zeit für ein entsprechendes Handeln.

Doch leider ist es so, dass dort, wo antifaschistische Arbeit und Politik wichtig ist (überwiegend in den Provinz-Regionen) und Kontinuität erzielt werden muss, immer wieder personelle Wechsel stattfinden und beschriebene Freiräume/Treffpunkte wegfallen. Das Fehlen der personellen und strukturellen Kontinuität erschwert die antifaschistische Arbeit und Politik ungemein und macht sie mitunter (fast) unmöglich.

Hinzu kommt das nahezu Fehlen einer aufgeklärten und sensibilisierten, sowie kritischen Öffentlichkeit. Wenn es kaum mehr gelingt, durch das Öffentlichmachen (extrem) rechter Aktivitäten und (Neu-)Rechter Ideologien bei großen Teilen der jeweiligen Bürgerinnen und Bürger der Region/des Ortes zumindest Betroffenheit auszulösen und stattdessen antifaschistische Menschen als Unruhestifter und als »Standortproblem« wahrgenommen und angesehen werden, dann ist ein Umdenken unumgänglich.

Sicherlich ist das mit ein Grund dafür, dass die Bündnisarbeit mit zivilgesellschaftlich engagierten Kräften für viele Antifas ein Bestandteil der politischen Arbeit darstellt. Zeitweise ist dadurch, bei allen bestehenden Schwierigkeiten, die Möglichkeit gegeben, außerhalb von (autonomer) organisierter antifaschistischer Arbeit und Politik, Menschen für antifaschistische Inhalte zu interessieren und zu mobilisieren. Allerdings ist zu beobachten, dass, bei den »potentiellen« BündnispartnerInnen, Antifaschismus nicht als Teil eines politischen Konzeptes verstanden wird bzw. es Teil des politischen Konzeptes ist. Sie handeln lediglich oft aus dem Bauch heraus und unter dem Motto: »Der 2.Weltkrieg, die NS-Zeit und der Faschismus war(en) schrecklich!«, ab und an wird die Shoah noch mit benannt. Leider geschieht das nicht aus der Fragestellung heraus: »warum war so etwas möglich und wie konnte es sich durchsetzen?« und »was gibt es heute davon immer noch oder wieder?«. Wenn doch, dann müsste heftige Selbstkritik geübt werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Antifas es mit einer anti-extremistischen Öffentlichkeit zu tun haben, die eher liberal (regional unterschiedlich, mehr rechts als liberal) als links ist und antifaschistische Arbeit und Politik, aufgrund der Gleichsetzung von Rechts-Links, de facto entmündigt. So wird Antifaschismus auf eine, wenn überhaupt, ehrenwerte moralische Haltung reduziert. Wo eine Auseinandersetzung über die NS-Zeit und den bestehenden und aktuellen (extrem rechten) Zuständen, in der Gesellschaft fehlt – genauso wie das Bewusstsein um die politische Dimension, die damit einhergeht. So wird Antifaschismus als eine Bedrohung für andere gesehen, im besonderen durch engagierte Antifas.

Darin besteht sicher eine mögliche Bedeutung und Chance von Bündnissen, es kann nachgefragt werden und es besteht die Möglichkeit, eigene Positionen zu erklären und zu festigen, gar zum Bestandteil der Bündnisarbeit werden zu lassen. Allerdings hat sich in den letzten Jahren gezeigt, das Themen wie z.B. der neue deutsche Antisemitismus (vor allem der in der »Mitte der Gesellschaft«) oder das Aufkommen eines erstarkten Nationalstolzes (das »Wir«-Gefühl) es über die Bündnisarbeit hinaus nicht in die Gesellschaft geschafft haben und es auch sonst schwer bis unmöglich scheint Inhalte zu thematisieren. Anhand allein dieses Umstandes muss doch klar die Frage lauten: »Sind Bündnisse ein allgemein gutes Podium für die Themen, oder sind sie doch einfach nur ein taktisches Mittel in bestimmten Situationen?«

Anmerkung:

Dieser Text entstand aus den Beobachtungen und Erfahrungen der letzten Jahre heraus. Er soll ein wenig die bestehenden (derzeitigen) Probleme wiedergeben und die Schwierigkeit antifaschistischer Arbeit und Politik in provinziellen Regionen beleuchten. Der Text ist eine subjektive Wiedergabe und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, aber auf wahren Inhalt. Ebenso ist er, wie die Beobachtungen, nicht abgeschlossen. Zu den angeschnittenen Punkten ließe sich seitenweise und ausführlicher schreiben. Allein schon, das die extremen Rechten in Nordhausen feste Stammkneipen/Treffpunkte haben, doch das kann und wird folgen. Der Text kann gerne kopiert und weitergegeben werden! Ergänzungen, Diskussionen sind erwünscht!

»Stay Rude, Stay Rebel And Don’t Be Paranoid!« „

In den nächsten Tagen werde ich wahrscheinlich auch einige Zeilen zum besagten Thema verfassen.

Ausserdem sei ausdrücklich darauf hingewiesen dass ich mit keiner dieser Gruppen etwas zu tun habe.

thrillah

für succesless:

via modus

smash your body!!!

tonight @ wolke!!!

eine wohnung die ist super, eine wohnung die ist schön!

Eines meiner Ziele für die nächsten Jahre ist es nach Berlin zu ziehen und in einer relativ großen Wohnung zu leben. Zwei bis drei Zimmer wären ein Traum. Manchmal schaue ich mir im Internet Möbel an und auf Flohmärkten träume ich auch schon oft vor mich hin.
Eines weiß ich schon ganz genau. Die Küche soll geräumig werden und in einem sterilen Weiß gehalten. In einem Billigoutlet in Erfurt oder Leipzig habe ich vor kurzer Zeit ein kleines weißes Ledersofa gesehen. Zwei Menschen passen da drauf. Ziemlich penibel und vorsichtig würde ich mit dem guten Stück umgehen. Vielleicht würde ich eine Decke drüberlegen, oder sogar meinen Gästen verbieten sich draufzusetzen. Ich mein, ich will da ja keine grauen Flecken drauf oder Kratzer von Gürteln. Das ist nicht irgendein Sofa zum Sitzen. Ich hab mich so in dieses Teil verliebt!

Tekknoatze bloggt nun von seiner neuen Zimmertür. Ich hab das Ding gesehen und mich auch sofort verknallt, wie mit dem Sofa. Diese Tür wird auch in die weiße Küche kommen. Wer wollte nicht schon immer mal bei einer Afterhour Tischtennis spielen. Meine Fresse stell ich mir das geil vor. In der Küche ein verstrahltes Team und im anderen Zimmer die andere Crew; minimalistische Laptop Musik, das letzte Speed und Bier je nachdem was der Kühlschrank hergibt.

scheiß herbst, scheiß alles!

freitag
wer kennt diese tage nicht.
ich liege seit circa drei stunden im bett und weiß nichts mit mir anzufangen. eigentlich hätte ich heute in berlin seien können, aber aus irgendwelchen sinnlosen gründen hab ich diese idee mit dem berlintrip fallen lassen. wahrscheinlich wäre ich gerade angetrunken, würde scheiße erzählen und ab und an jemanden ärgern. ins berghain wären wir gegangen, den legendären club am ostbahnhof.
nun bin ich in meiner wohnung in dieser beschissenen stadt. hab gerade richtig lust mich mit nem grasdübel oder nem haschkeks zu beschäftigen. aber nein. der medikamentenschrank gibt irgendwas bei 2 gramm speed her und im kühlschrank steht noch der pfeffi, der mir jetzt aber zu kalt ist. ausserdem bin ich zu faul in die küche zu gehen.
eigentlich wollte ich mein verlangen nach etwas gras oder hasch beschreiben, aber mehr als die paar zeilen oben fallen mir auch nicht ein. sehnsüchtig erinner ich mich an parties vor einem guten viertel jahr. immer hatte ich wenigstens ein paar gramm hasch da und gras hatte ich sowieso auf vorrat. nebenbei schau ich mir so wundervolle drogenlexikas im internet an und lese mir trip berichte durch.
meinen letzten dübel hab ich letzten sonntag geraucht. in leipzig, bei freunden. das war das erste mal das ich tabak mit gras gemischt konsumiert habe. gar nicht so schlecht. es brennt zwar ein bisschen auf höhe der brustwarzen in der exakten mitte des körpers und versucht mich zum husten zu bringen, aber die wirkung ist genauso gut. sonst rauchte ich immer gras pur. eine ziemliche verschwendung sagen viele. meine angst vor tabak und dem damit verbundenen brennen in der lunge war aber viel größer. in zukunft werde ich das zeug wohl mischen und so konsumieren.
so, jetzt habe ich mich überwunden. war in der küche. neben mir steht jetzt der kalte pfeffi, der irgendwie rein muss und eine kleine flasche piccolo sekt die mir meine oma zum geburtstag geschenkt hat. ein bier schmückt schon seit ner stunde meine hand.
gute nacht

bunt, friedlich, weltoffen

Von falschverstandener Toleranz habe ich in letzter Zeit echt zuviel! Die lokale „alternative“ Kneipe duldet Neonazis solang sie friedlich sind, und lässt sich auf keine gescheite Diskussion ein, bzw. geht auf keinerlei Argumentation ein. Passend zu all dem Toleranzgeschwafel hat die Leipziger Polizei einen Brief an seine Bürger verfasst in der sie ankündigt die Nazis zu schützen.

Via Brennessel

Ich werde nicht nach Leipzig fahren. Erstens bin ich zu faul und zu gemütlich Nazis hinterherzureisen und zweitens war ich erst letzte Woche dort und werde höchstwahrscheinlich das nächste Wochenende, zumindest die Nacht von Freitag auf Samstag, dort verbringen.
Trotzdem verweise ich auf die Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch mit einem Link und hoffe das viele Nasen brechen werden und die Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte an diesem Tag wissen was Stress auf Arbeit ist.



Zivilgesellschaft ärgern,
Nazis entzahnen!